Kleine Veränderungen mit großer Wirkung

Zahnbürste, Fleece-Pulli, Legospielzeug, Kugelschreiber: Wir sind von Plastik regelrecht umzingelt. Plastik zu vermeiden ist also wirklich kein leichter Job …

Ein paar Tipps für dich, wie du leicht Plastik abspecken kannst:
Ein paar Tipps für dich, wie du leicht Plastik abspecken kannst:Foto: Sergey Mironov/Shutterstock.com
Do not drink plastic
Do not drink plasticFoto: Monkey Business Images/Shutterstock.com
Einwegplastik ade
Einwegplastik adeFoto: Kanittha Boon/Shutterstock.com
Shopping mit Stil
Shopping mit StilFoto: Vladimir Kazakov/Shutterstock.com
Der Lebensmittel-FKK
Der Lebensmittel-FKKFoto: Monkey Business Images/Shutterstock.com
Fest statt flüssig UND groß statt klein
Fest statt flüssig UND groß statt kleinFoto: Agnes Kantaruk/Shutterstock.com

Und doch gibt es immer wieder Leute, die es erfolgreich versuchen. Da ist zum Beispiel die Familie Krautwaschl. Ihr Zuhause in der Nähe von Graz ist seit Jahren eine plastikfreie Zone. Wie die Krautwaschls plastikfrei leben, kannst du unter diesem Link nachlesen.

Die Plastikdiät gelingt freilich nicht von heute auf morgen. Aber schon kleine Veränderungen alltäglicher Gewohnheiten zeigen Wirkung. Wir haben ein paar Tipps für dich gesammelt, wie du leicht abspecken kannst:

Do not drink plastic
Mikroplastik ist ein Laster für die Umwelt. Wusstest du, dass auch in Wasserflaschen Plastik steckt? Trink stattdessen Leitungswasser und bereite dir deinen Saft oder Tee selbst zu. Unterwegs hast du natürlich deinen Drink in einer wiederverwendbaren Flasche dabei.

Einwegplastik ade
Plastikteller, -besteck und -strohhalme, die nur einmal verwendet werden, sollen bald der Vergangenheit angehören. Warum verzichtest du nicht schon jetzt darauf? In Zukunft könntest du dein Getränk „bitte ohne Strohhalm“ bestellen. Es gibt übrigens auch Trinkhalme aus Glas, Metall, Karton …

Shopping mit Stil
Das nette Stoffsackerl ist langlebig und umweltfreundlicher als Plastik- oder Papiertaschen. Allerdings nur, wenn es vieeele Male wiederverwendet wird. Am besten so lange, bis es sich von selbst auflöst und wirklich nicht mehr zu gebrauchen ist …

Der Lebensmittel-FKK
In der Obst- und Gemüseabteilung von Supermärkten bekommt man einige Waren auch ohne Verpackung. Zücke einfach dein Stoffsackerl. Ja sogar Getreideflocken, Müsli, Nudeln, Brot ... kannst du aus Unverpackt-Läden einfach in deinem mitgebrachten Behälter nach Hause nehmen – gegen Bezahlung versteht sich.

Fest statt flüssig UND groß statt klein
Spare auch bei Kosmetikartikeln Plastik, indem du etwa statt Flüssigseife in der Plastikflasche feste Seife verwendest, die in Papier gewickelt ist.Wer übrigens eine Großpackung Taschentücher kauft, produziert weniger Plastikmüll als mit kleineren Einheiten. Das ist generell eine gute Faustregel.

Noch ein kleiner Hinweis: Wirf jetzt nicht plötzlich Dinge weg, weil sie aus Plastik sind. Du würdest damit viel Müll anhäufen und du müsstest all die Sachen, die du wirklich brauchst, in einem anderen Material nachkaufen. Das ist nicht gerade umweltfreundlich, denn bei der Herstellung und Entsorgung von Plastikaritkeln wird Energie aufgewendet und das Treibhausgas Kohlendioxid ausgestoßen.

Evelyn Kapaun ist die Autorin der Tipps & Trends-Seiten in deinem JÖ-Heft. Auch in ihrer Freizeit liegt sie immer voll im Trend.