Woran erkennst du ein Gedicht? An den Reimen? An den Strophen? Am Takt? Auf sehr viele Gedichte trifft das zu. In der bunten Welt der Lyrik ist aber noch viel mehr erlaubt. Manchen Gedichten siehst du ihren Inhalt sogar schon auf den ersten Blick an!
Dichterinnen und Dichter sind oft verspielt und probieren gerne Sachen aus. Schon früh kamen Sprachkünstler auf die Idee, Gedichte nicht nur in geraden Strophen zu schreiben. Bereits vor vielen hundert Jahren verfassten die Alten Griechen und Römer Texte, die in ihrer Form den Inhalt abbilden. Zum Beispiel gibt es Gedichte über ein Ei oder eine Flöte, die auch genauso aussehen. Diese Art von Texten nennt man Figurengedichte.








